Titel: KultRuhr Vol.1 Festival 2010 Ort: Oberhausen, Turbinenhalle Beschreibung: Monsters of Liedermaching, The Flatliners, The Busters und Wisecräcker Date: 2010-05-28 wer: Kathy&Reini
Titel: Epica Konzert V orbands: Amberian Dawn & Sons of Seasons Ort: Zeche Bochum Date: 2009-10-14 wer: Kathy&friends
Die Setlist von Epica war
Samadhi
Resign To Surrender
Sensorium
Unleashed
Matyr Of The Free World
Kingdom Of Heaven
Imperial March
Fools Of Damnation
Tides Of Time
Ouietus (eigentlich war Deconstruct geplant)
The Phantom Agnony (eigentlich Design Your Universe)
——————–
Cry For The Moon
Sancta Terra
Consign To Oblivion
Kathys Kommentar
Ich habe auch so einen Stick erhalten. Habt ihr schon das kleine Video mit Arien und Simone gesehen?
Das Konzert war in meinen Augen eines der besten (von meinen bisherigen Epica-Konzerten) und meine Meinung zum neuen Album hat sich auch komplett geändert, in die positive Richtung. Es läuft schon die ganze Zeit rauf und runter.
Vielen Dank für Ihre Buchung im Rho Hotel über hoteliers.com Buchungsdetails:
Sie haben gebucht: 1 Nacht vom Sa 10-10-2009 bis zum So 11-10-2009
Zimmer
1x Doppel/Zwilling Zimmer – 5 oder 10% Ermäßigung
Frühstück inbegriffen: ja
Fremdenverkehrsabgabe inbegriffen ja
Check-in-Zeit: 14:00
Check-aus-Zeit: 11:00
Gäste
Katharina R und Reinhard G.
Wünsche
non-smoking
Hotel Informationen/Details:
Rho Hotel
Nes 5-23
1012 KC Amsterdam
Netherlands
+31(0)20-6207371
info@rhohotel.com
Kathy & Reini in Amsterdam
10.10.2009 Epica im Paradiso, Amsterdam
die ersten 200 Besucher, so auch Kathy& Reini,
erhielten einen Epica-Stick mit Ausschnitten der neuen Songs und Fotos
Die Setlist war
Samadhi
Resign To Surrender
Unleashed
Martyr Of The Free World
Our Destiny
Kingdom Of Heaven
The Price Of Freedom
Burn To A Cinder
Tides Of Time
Deconstruct
Semblance Of Liberty
Design Your Universe
———
Cry For The Moon
Sancta Terra
Consign To Oblivion
Hotelinfos
* Toplage im Zentrum von Amsterdam, in der nähe des Dam (königliche Palais).
* Gut erreichbar zu Fuß vom Hauptbahnhof Amsterdam.
* kostenloses Internet
* Fahrstühle
* Verschiedene Tagestouren startend ebenfalls am Hotel, sind direkt im Hotel buchbar.
* Unsere Rezeption ist 24 Stunden am Tag besetzt.
* Ein herrliches Frühstückbuffet ist natürlich im Preis inbegriffen.
* Gratis Kofferaufbewahrung.
* All unsere Zimmer sind ausgerüstet mit einem Badzimmer mit Bad und/oder Dusche einer Toilette, Fön, Satellitenfernsehen, Telefon, Kühlschrank und einen Einbau-Safe.
* Das ganze Hotel is rauchfrei
* und vieles mehr
Das *** RHO Hotel ist eröffnet worden 1989 und liegt in einer ruhigen, schmalen Strasse im Herzen des alten Amsterdams, nur wenige Meter entfernt vom historischen Dam (königlichen Palais). Das Hotel hat selbst eine bewegte Geschichte. Im Jahre 1908 ist es als Theater im Art Deco Stil erbaut. Später wurde das Theater für den Goldhandel umfunktioniert, ohne aber den Scharm des prachtvollen Art Deco zu zerstören den man noch heute an Rezeption und der Eingangshalle sehen kann mit den schmuckvollen Stuckarbeiten, der Glaskuppel die dem Hotel seinen unverwechselbaren Ambiente verleihen. Die verkehrsgünstige Lage machen das Hotel zu idealen Ausgangspunkt für Ihren Aufenthalt in Amsterdam. Bekannte Sehenswürdigkeiten liegen ganz in der Nähe des Hotels, so wie das königliche Paleis, die “Nieuwe Kerk” mit oft interessanten Ausstellungen, die alten Grachten an denen man herrlich spazieren gehen kann oder eine unbeschreibliche Grachtenrundfahrt machen, die Kalverstraat oder Nieuwendijk mit seinen Hunderten von Geschäften und nicht zu vergessen das Magna Plaza, ein exklusives Einkaufszentrum im ehemaligem Bürogebäude der Post. Auch das Nachtleben in unmittelbarer Nähe zum Hotel lässt keine Wünsche offen: Rembrandtplein und die Warmoestraat und Umgebung, mit Ihren vielen einladenen Cafes, Restaurants und Discotheken. Die interessanten Museen sind
Titel: Epica & DIe Apokalyptischen Reiter beim Castle Rock Ort: Schloss Broich, Mülheim an der Ruhr Date: 2009-07-04 wer: Kathy & Reini
Die älteste, aus spätkarolingischer Zeit erhaltene Burganlage nördlich der Alpen steht in Mülheim an der Ruhr: das Schloss Broich
Das Schloss befindet sich im gleichnamigen Stadtteil Broich der Stadt Mülheim an der Ruhr. Nach einer wechselvollen Geschichte, Zerstörungen und Wiederaufbau befindet sich Schloss Broich, als ältester erhaltene frühmittelalterliche Wehrbau der späten Karolinerzeit, im Besitz der Stadt Mülheim an der Ruhr. Die Tecklenburger Kammern, der Rittersaal, das Wappenzimmer und der Innenhof, die einst nur den Stadtoberen vorbehalten waren, sind für Besucher geöffnet. Im Hochschloss finden regelmäßig Ausstellungen statt und das Historische Museum informiert in einer Dauerausstellung über die Geschichte des Schloss Broich.
Ein Teil der historischen Räume werden für unterschiedliche Anlässe wie Empfänge, Ehrungen und Firmenveranstaltungen vermietet. Beliebte Veranstaltungen wie das Castle Rock oder das Jazz-Festival, mittelalterliche Märkte, Ritterturniere, die Broicher Schloss-Weihnacht und Folkkonzerte runden das vielseitige Freizeitangebot auf Schloss Broich ab. Im Sommer lockt der Biergarten im Schlosshof und bei Regen bietet der wetterunabhängige Schlosskeller selbstgebrautes Bier, herzhafte Spezialitäten und rustikal-gemütliches Ambiente.
Bereits 883/84 wurde die Ursprungsanlage als Festung gegen die Normannen erbaut, zwei Jahrhunderte später entstand der Hauptbau. Nach wechselvoller Geschichte, wiederholten Zerstörungen, Wiederaufbau und Erweiterungen befindet sich das Schloss seit 1938 im Eigentum der Stadt. Nach umfangreichen archäologischen Grabungen und gründlicher Restaurierung in den 60er/70er Jahren wird Schloss Broich heute für Ehrungen, Empfänge und zahlreiche Veranstaltungen genutzt.
Schloss Broich Am Schloss Broich 28 45479 Mülheim an der Ruhr
Titel: Monsters of Liedermaching Ort: PANTHEON-Theater am Bonner Bundeskanzlerplatz Date: 2009-06-20 wer: Kathy&Reini
Radikal-Poesie, Zungenbrecher-Lyrik und Schlaflieder zum Wachbleiben
3.Pantheon Liedermacher-Festival
Zum 3. Pantheon Liedermacher-Festival lädt das sonst als Kabarett-Tempel bestens bekannte Pantheon an 4 Abenden im Juni.
Per Definition ist ein Liedermacher schlicht ein Sänger, der Musik und/oder Texte seines Programms überwiegend selbst geschrieben oder originär bearbeitet hat, was im Zeitalter konfektionierter Popsternchen schon mal eine gar nicht so leicht zu überspringende Hürde darstellt. Gutes Hand- Schreib- und Mundwerk, schräger, humorgeladener Sinn und Poesie sind also gefragt.
MONSTERS OF LIEDERMACHING bestehend aus den Sololiedermachern Burger, Fred Timm, Rüdiger Bierhorst, dem flotten Totte und dem Duo “Frische Mische” beweisen am 20.6. (20:00) dass die klassischen Wandergitarren ihren Zauber niemals verloren haben. Als “Vorgruppe” – neudeutsch “support” haben sich die Monsters einen Verwandten im Geiste eingeladen den Bonner Literaten und Poetry- Slammer CHRISTIAN BARTEL.
KAMELOT
“Rule The World Tour 2009″ – In Tampa, Florida, gründet Gitarrist Thomas Youngblood im Jahre 1991 die Band KAMELOT und überzeugt in Zeiten von Death Metal und Co mit ehrlichem, melodischem, druckvollem Metal der alten Schule. Allerdings braucht die Kombo einige Jahre bis sie sich in die Herzen der Fans spielen kann und so geht die Post auch eigentlich erst im neuen Jahrtausend so richtig ab. Inzwischen dürften sie mehrmals um den Globus getourt sein und auch in unseren Gefilden sind sie gern gesehene Gäste, so zuletzt auf dem berüchtigten Wacken Open Air im Sommer 2008. Im nächsten Frühjahr kommen KAMELOT erneut auf Tour nach Europa.
Jasper März ist ein junger Sänger und Songschreiber, der sich selbst auf der Gitarre begleitet.
Vor etwa sieben Jahren erlernte er das Gitarrespielen und begann mit einigen Coverversionen, ehe er damit begann eigene Songs zu schreiben. Mit seinen Songtexten will er nicht nur unterhalten und amüsieren, sondern auch bewegen und zum Nachdenken anregen.
Seine Online-Popularität blieb den Mitarbeitern des Labels Ariola nicht verborgen
Die Singleauskopplung des HDL- Songs wurde am 24.04 veröffentlicht,
das Album „Neidlos” am 15.05.
Das Konzert war einfach toll und live viel viel besser als auf CD
Kathys Bericht
Wie schon voher erwähnt, konnte ich am 17. leider nicht zur Abschlussfeier, weil ich was viel besseres vor hatte. Richtig! Ich war auf meinem ersten Jasper Konzert in Oberhausen und fast wäre ich nicht hingegangen. Vor ein paar Wochen sah ich auf Jaspers Youtube-Seite die Tourdaten und entdeckte schnell ‘Oberhausen, Wuppertal, Köln’ “Toll!!”, dachte ich mir, aber dann schaute ich in meinen Googlekalender und musste leider feststellen, dass ich zu allen Konzerten alleine gehen müsste. So suchte ich mir Oberhausen aus und fragte noch eine Freundin, ob sie vielleicht mitkommen mag, da wir sowieso mal wieder was unternehmen wollten, aber sie hatte dafür momentan kein Geld. Mir blieb also keine andere Wahl als alleine hinzugehen, naja, warum nicht, war ja schön öfters alleine auf Konzerten. Da ich nachts nicht alleine nach Hause fahren soll, war geplant, dass mich meine Mama fährt und auch wieder abholt. Wir stellten dann aber fest, dass sich die Fahrerei wahrscheinlich nicht lohnen würde, also schlug ich vor, dass Mama einfach mitkommt, schließlich mag sie seine Musik auch. So fuhren wir um ~ 18:30 Uhr los und waren viel eher da als erwartet. Vor dem Eingang saßen vier Mädels auf einer Holzbank. Wir setzten uns dazu und redeten ein bisschen. Eigentlich dachten wir alle, dass Jasper um 20:00 Uhr anfängt zu spielen (auf der Karte war nur diese Uhrzeit angegben), doch da um 20:00 Uhr erst Einlass war, wurde uns klar, dass Beginn erst um 21:00 Uhr war. Meine Mama und ich standen Mitte/Rechts in der ersten Reihe, ich setzte mich auf die Bühne und spielte während des Wartens ein bisschen mit der Kamera meines Freundes rum. (Ich sollte Videos und Fotos für ihn machen, da er wegen der Uni nicht mit konnte) Um 21:00 Uhr kam Jasper dann endlich auf die Bühne, sein Equipment bestand aus zwei Barhockern, einem Mikro, einem Stimmgerät, einer Flasche Wasser ohne ‘Schleichwerbung’ und natürlich seiner Gitarre + Stimme. Er stellte sein komplettes Album vor, zudem spielte er Hätte ich, Der Poet, Meerschwein Poldi, Dörte D. und sicher noch ein oder zwei Songs, die ich vergessen habe. Um ca. 22:50 beendete er das Konzert mit Dörte D., danach holte er seine Autogrammkarten und CDs, unterschrieb fleißig und war später auch noch für Fotos zu haben. :) Es war wirklich ein superschöner Abend! Wer die Möglichkeit hat, ihn zu sehen, sollte diese auf jeden Fall nutzen. Ich freue mich schon auf’s nächste Mal! :)
itel: Hafenfest Ort: Münster Beschreibung: 19.15 – 20.30 Uhr Die Schröders
21.00 – 23.00 Uhr Monsters of Liedermaching Date: 2009-06-13 wer: Kathy & Reini
19:15 – 20:30 DIE SCHRÖDERS
Happy Birthday: Die Schröders sind endlich 18! Volljährig! Also genau so alt wie das Ende der Berliner Mauer! Zusammenhänge sind da wohl kaum zu finden, aber zumindest war das eine wunderschöne Einleitung für vorliegenden Text.
Fakt bleibt indes folgendes:
1. Die Schröders existieren noch.
2. Im Gegensatz zu Deutschlands ehemaliger Trennlinie sind die Schröders seit jeher in der Lage, die Menschen glücklich zu machen.
Inzwischen gar mit zwei Edelmetallauszeichnungen (Gold und Platin in Österreich) garniert, tourt Bad Gandersheims dienstälteste Punkrockkapelle bereits seit ihrer Geburt unermüdlich durch die Lande, verwandelt Clubs und Hallen in kochende Pogoparties und veröffentlicht semifleißig knackigste Tonträger mit musikalischen Kabinettstückchen, die ihre fanatischen Anhänger rasch auswendig lernen, um auch diese beim nächsten Schröders-Konzert euphorisch mitsingen können.
Abends ging es dann weiter mit der Riesenfete. Wo es am Tage noch ein lässiges Durchkommen gegeben hatte, bekam man ab 21 Uhr kaum einen Fuß mehr vor den andern. Die Top-Acts wie „Brings” und „Die Schröders” sorgten für ausgelassene Stimmung mit ihren gecoverten und deutschen Songs. Und wer keine Lust hatte auf Gedrängel vor den Bühnen, für den fand sich zwischen Crêpe- und Pommes-Ständen immer noch ein Plätzchen. Eine lockere Riesenparty eben, dieses Hafenfest.
21:00 – 23:00 MONSTERS OF LIEDERMACHING
Sechs Szene-Liedermacher tun sich zusammen, setzen sich auf die Bühne, spielen los und es entsteht eine Kult-Formation, die man so noch nicht erlebt hat.
Die Einflüsse der MONSTERS reichen von zotiger Stand-Up-Komik bis zur ernsten Ballade, von Punkrock bis HipHop. Das alles bei einer Instrumentierung, die nur aus den obligatorischen Wandergitarren besteht. Schwer vorstellbar?
Nicht, wenn man die MONSTERS einmal live erlebt hat: Mitsing-Chöre wechseln sich mit Zungenbrecher-Lyrik ab, zarte Jazz-Harmonien reichen harten Rockriffs die Hand und auch zwischen den Songs spielen sich die Herrschaften die Bälle zu, als hätte es in der Liedermacherszene niemals moralinsaure Zeigefingerbetroffenheit gegeben.
Tottes Bericht
Wochenende! Schon alte Punkhalunken wie die ehrbaren Slime schroben dereinst musikalische Pamphlete, deren Inhalt die Sitte, sich während der harten Arbeitstage auf das Wochenende zu freuen, karikierte und zugleich gesellschaftskritisch verwurstete. Natürlich ist ein kritischer Ansatz Volksgepflogenheiten gegenüber zumeist zu begrüßen, allein: Die Tatsache, daß man sich nach womöglich arbeits- mit Sicherheit jedoch alltagsintensiven fünf Tagen auf eine kurze Auszeit von der Routine freut, kann ich so furchtbar nicht finden. Dazu muß ich allerdings auch sagen, daß ich jobtechnisch auf ein eher sanftes Kissen gebettet liege. Schon in meiner Krankenhauszeit überschritten die Dienststunden in den letzten vier Jahren seltenst die 60 monatlich. Der Alltag als Vollzeitmonster ist zwar schon arbeitsreicher, denn neben der Egofütterung auf der Bühne stehen ja auch viele Bürotätigkeiten an, die Freiberuflerdasein so mit sich zieht, aber von einem geregelten Job kann nicht die Rede sein. Vor allem, wenn der Büroschreibtisch im Wohnzimmer steht, die Kollegschaft aus Mitbewohner Fred Timm und überdies keinerlei Direktionsdruck besteht. Irgendeiner von uns steht eben irgendwann auf, kocht Kaffee, legt eine CD auf und dann geht’s langsam los. Manchmal auch gar nicht, dann endet der Arbeitstag nach Kaffeegekoche. Einer der Nachteile, die diese Lebensplanung mit sich bringt, ist - neben diversen existenziellen Nöten - der Fakt, das die Wochentage konturfrei ineinander übergehen. Nur zum Wochenende hin wird’s dann spannender: plötzlich muß koordiniert, telefoniert, Bus eingeladen und losgefahren werden, ausgeladen, Gegebenheiten ausgecheckt, soundgecheckt, und gespielt werden usw. usf. Wenn alle anderen ihren freien Tagen frönen, ist man unterwegs und irgendwann ruft einen dann auch kein alter Kumpel mehr an, der mit Dir durchs Weekend feiern will. „Bist ja eh nie da…” heißt es noch lau, bevor die Bekanntschaft im Orbit verschollen geht. So mal kurz in aller Dramatik und so drastisch wie es nur geht. Da lobe ich mir so ein Wochenende wie dieses: Schon gestern (Freitag) hatten Fred, Pensen und ich die Freude mit vielen Freunden zu feiern. Dank einer Einladung unserer Freunde von Nullbock(.org) spielten Fred und ich als Duo und Pensen mit Flozze als das Pack (guterporno.de) auf der Jugendbühne des Altstadtfestes in Salzgitter. Zur großen Freunde kam auch Börnski schon mit, gab ebenfalls ein kurzes Stelldichein als Sänger und auch ich hatte erneut die Ehre, mit den Böcken als Muschikoffer (myspace.com/muschikoffer)ein bißchen zu punken. Überdies trafen wir natürlich noch Zoomite (de), die Konzertjunkies(de) und weitere gute Hamburger Musikkollegen und Freunde, so das die Nacht sehr lang und laut wurde. Herrliches Beisammensein. Und heute steht das Münsteraner Hafenfest ein, wo wir uns schon auf ein Treffen mit den Schröders und den Wohnraumhelden (beide: .de) freuen - also wieder viele geschätzte Menschen zusammen. Der Himmel strahlt blau und die Wolken schlafen ihren gestrigen Rausch aus, im Schritttempo chauffiert Fred den Bus durch Festbesuchermassen bis vor die Bühne. Herzlich empfangen werden wir von Veranstalter Dete und seinem Bühnenteam sowie den Wohnraumhelden, die kurz darauf auch loslegen und glänzend rocken. Wir begrüßen indes die just angetroffenen Schröders, Burger schenkt Pensen nachträglich zum Geburtstag ein mobiles Tischtennisset, vermittels dessen wir einen Biertisch rasch zum Schlachtfeld umfunktionieren und sportiver scheinen als wir sind. Plötzlich ist auch Normann Schuh vor Ort - soviel Wiedersehen reicht für zwei Wochen. Auch die Konzertjunkies sind wieder da, jetzt rocken die Schröders und smashen den Platz. Unsere Bühnenverantwortlichen Tobias, genannt Toki (oder so ähnlich, sorry) und - Mann! Schon wieder den Namen vergessen! Ich bitte ernsthaft um Verzeihung - sind sehr cool und organisieren extra für uns noch Barhocker. Soundmonster Claudio bemerkte nämlich sehr richtig, daß wir auf Stühlen aufgrund der Bühnenniedrigkeit eher die Unsichtbaren sechs wären. Mille grazie! Mit viel Sonne und Limo vergeht der Tag äußerst entspannt, die Schröders auf der Bühne, wir und die Wohnraumhelden davor und dahinter, Labörnski macht die Setlist - Beinahe meditativ zurückgelehnt, das alles. Dann aber Showtime: Der Platz vor der Bühne ist gerammelt voll, etwas zaghaft zunächst, zugegeben, aber schon bald platzt der Knoten auf beiden Seiten und die Sache zündet richtig! Wir sind stets baß erstaunt, wieviele offene Ohren wir für unsere damailge Spontanidee, einfach zusammen auf der Bühne sitzen zu bleiben, finden. Toll! Wenn ein Wochenende es so richtig gut mit uns meinen will, dann so: Viele lachende, mitsingende, mitschunkelnde Menschen im Blick, neben der Bühne werte Kollegen mit grinsenden Gesichtern, und mit alldem verbundene extreme Kurzweil. Die Mitmachfrequenz ist derbe und wir erweitern vor Freude kurzerhand unser Set ein bißchen, denn wir dürfen und wir wollen das gerne. Wunderbare Geschichte - Münster ist eine Bank! Vielleicht aus diesem Grund erwähnen wir unser anstehendes Clubkonzert in Münster etwas oft (27.11. Sputnikhalle) aber verzeiht uns: Münster rocks eben! Auch darum reichen wir noch an Münster die Bitte weiter, unser Gästebuch mit dem funkelden Satzgemächt: „ Hey, Münster war mmmmmh!” zu bereichern. Und solche Wünsche sind immer ein gutes Zeichen dafür, daß wir uns gerade wirklich wohl fühlen, denn derartige Forderungen benötigen Optimismus, da die Ergebnisse nachher klar sichtbar vor einem und eventuell auch schwer im Magen liegen können. Auch nach dem Konzert ist natürlich noch nicht Schluß. Die Nacht ist noch jung und - wie gesagt - der Freunde sind’s viele - da will man die Schotten nicht dicht machen. Netterweise erlaubt uns die Bühnencrew, den Backstagebereich noch weiter zu besetzen und das nutzen wir aus: Schröders, Wohnraumhelden, Monsters und noch mehtr Menschen united beim zünftigen Beieinander - ist das schön, denn ein, für die Musikwelt gar nicht so typisches Verhaltensmuster herrscht hier: Freundschaftliche Kollegialität statt eindimensionalem Konkurrenzdenken. Das schafft leuchtende Momente. Zwischendurch laufe ich noch etwas über den Platz, trinke ein Bier mit den Zwillingen Tina und Silke, mit denen Fred und ich die Möglichkeit eines Monsterskonzerts anläßlich ihres nicht gerade unmittelbaren 70 jährigen Geurtstags besprechen und muß mich beim Weitergehen an mein Versprechen, beim nächsten Bonnkonzert eine Ballade zu spielen, erinnern lassen - Oh, das wird wohl leider nichts: Balladen und Totte klappt gerade nicht. Ich habs wirklich versucht, doch was soll ich tun? Ich lande immer entweder bei: „Ich bin so einsam” oder „Die Welt ist so einsam”-Phrasen, nee, da muß wohl mehr Zeit ins Land gehen. Ich will mich auch gar nicht drücken, sehr gerne hätte ich mal eine Ballade im Repertoire, aber wo nichts ist, wird die Leere eng. Ich bleibe aber dran, schon aus Eigennutz. Und Einsamkeit paßt auch just gar nicht hier hin, denn im großen Troß geht’s im Anschluß bestgelaunt an die Hotelbar, wo wir noch eine ganze Menge harmloser Ulkerein veranstalten und glucksend und prostend Musik, die Welt und Gewaltfilme diskutieren. So geht die Nacht und wird uns allen als Souvenier dickste Augenränder da lassen - aber das war’s locker wert - Wochenenden sind eben eine tolle Erfindung!